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	<id>https://techcorner.max-it.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Netzwerkstrukturen_mit_InfiniBand</id>
	<title>Netzwerkstrukturen mit InfiniBand - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-09-17T08:08:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in maxTechCorner</subtitle>
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		<id>https://techcorner.max-it.de/index.php?title=Netzwerkstrukturen_mit_InfiniBand&amp;diff=2722&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TechCorner-Redaktion: Netzwerk: Überarbeitung</title>
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		<updated>2026-09-15T00:00:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Netzwerk: Überarbeitung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;InfiniBand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (IB) bietet sehr hohe Bandbreiten bei extrem niedriger Latenz und ist dank stark gesunkener Preise auch für den Mittelstand erschwinglich geworden. Dieser Artikel ordnet die Technologie ein und zeigt Einsatz- und Umstiegsszenarien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie ==&lt;br /&gt;
Der erste InfiniBand-Standard wurde 2000 von der InfiniBand Trade Association verabschiedet – ursprünglich als Nachfolger des PCI-Busses. Durchgesetzt hat sich stattdessen PCI Express; InfiniBand wurde zur Verbindungstechnologie im Supercomputing (2014 basierten 45 % der TOP500 auf IB). Das zeigt: IB ist ausgereift, stabil und skalierbar – war aber lange zu teuer für normale Unternehmen. Durch Innovationen und neue Zielmärkte sind die Preise inzwischen auf das Niveau von 10-GbE oder Fibre Channel gesunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technologie ==&lt;br /&gt;
IB ist keine Netzwerk-, sondern eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Busstruktur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – quasi eine „Verlängerung“ des serverinternen PCIe-Busses. Übertragungsraten bis 100 Gb/s je Port bei sehr niedriger Latenz; mehrere Ports lassen sich koppeln. Bei Storage überträgt IB Daten per &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;RDMA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; direkt in den Zielspeicher, ohne Umweg über den Protokoll-Stack – das entlastet die CPU. Für paketorientierte Anwendungen steht RoCE (RDMA over Converged Ethernet) bereit. Mit derselben Hardware lassen sich flexibel Ethernet- und blockbasierte Verbindungen (SRP/iSER) mit definierbaren Bandbreiten realisieren. Konfiguration in Produktivumgebungen sollte von IB-erfahrenen Experten erfolgen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Performance.jpg|thumb|left|400px|Bandbreitenvergleich – InfiniBand vs. Ethernet vs. Fibre Channel]]&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komponenten und Anbieter ==&lt;br /&gt;
Eine IB-Infrastruktur besteht aus Host-Channel-Adaptern (HCAs), Kupfer-/Glasfaserkabeln und meist Switches/Routern. Richtpreise (historisch): HCAs ab unter 500 EUR, 12-Port-Managed-Switch unter 3.500 EUR, 5 m Kupferkabel unter 100 EUR. Viele Switches können per Splitter-Kabel einen 40G-Port in mehrere 10G-Ports für den Übergang ins übrige Netz aufteilen. Treiber gibt es für Windows, große Linux-Distributionen sowie VMware ESXi, Hyper-V und Citrix/Xen. Dominierender Hersteller ist Mellanox (heute NVIDIA Networking).&lt;br /&gt;
[[Datei:IB-Komponenten.JPG|thumb|left|400px|InfiniBand-Komponenten: Switch, Host-Channel-Adapter und Kabel]]&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile und Einschränkungen ==&lt;br /&gt;
Vorteile: höhere, skalierbare Bandbreite, geringe Latenz und Hostbelastung, hohe Zuverlässigkeit sowie die Möglichkeit der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Netzwerkkonvergenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Ethernet und Fibre Channel/iSCSI mit einer Technologie), was Komplexität und Kosten senkt. Einschränkungen: IB ist auf Server-/Rechenzentrumsvernetzung ausgelegt; zur Client-Anbindung bleibt Ethernet unersetzlich, und bei sehr großen Entfernungen ist Ethernet in der Reichweite überlegen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Konsolidierung.jpg|thumb|left|400px|Netzwerkkonvergenz mit InfiniBand]]&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungsbeispiele ==&lt;br /&gt;
Typische Szenarien sind Serverkopplungen, Virtualisierungsplattformen, Storage-Lösungen und Backup-Anbindungen. Gerade mit Software-Defined-Storage lassen sich Performancegewinne und – gegenüber proprietären Lizenzmodellen – Preisvorteile erzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ein- und Umstieg ==&lt;br /&gt;
IB-Komponenten koexistieren mit herkömmlicher Netzwerktechnik. Empfehlung: schrittweise umstellen, zunächst ergänzende Anwendungen mit IB realisieren (Know-how-Aufbau), Bestandssysteme erst danach – idealerweise mit externer Begleitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
InfiniBand ist eine ausgereifte, offene und herstellerunabhängige Option für die Serververnetzung und dank Preisverfall auch für den Mittelstand attraktiv, wenn herkömmliche Technologien an ihre Grenzen stoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterstützung von m.a.x. it ==&lt;br /&gt;
Bei Planung und Umsetzung von InfiniBand-Netzwerken für Storage und Virtualisierung unterstützt Sie m.a.x. it mit [https://www.max-it.de/it-services/proxmox-leistungen/ Proxmox &amp;amp;amp; Virtualisierung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Uebermax}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Netzwerk-Hardware]]&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TechCorner-Redaktion</name></author>
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