Tipps zur besseren IT-Sicherheit: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Tipps zur besseren IT-Sicherheit'''<br /><br />
Cyber-Angriffe treffen gerade kleine und mittelständische Unternehmen häufig – dabei lässt sich das Sicherheitsniveau schon mit einigen grundlegenden Maßnahmen deutlich anheben. m.a.x. it hat fünf praxisnahe Tipps für bessere IT-Sicherheit zusammengestellt. Sie eignen sich als Einstieg und als Checkliste, unabhängig vom [https://www.enisa.europa.eu/topics/cyber-hygiene/european-cybersecurity-month European Cyber Security Month], der jährlich im Oktober stattfindet.
Auch 2019 findet der [https://cybersecuritymonth.eu/ European Cyber Security Month (ECSM)] des [https://www.bsi.bund.de/DE/Home/home_node.html Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)] statt. Das BSI ruft Institutionen aus Staat, Wirtschaft und Gesellschaft dazu auf, in der Zeit vom 5. September bis 11. November, das Thema Cyber-Sicherheit an ein breites Publikum zu vermitteln. Auch für die m.a.x. it ist die Cyber-Sicherheit ein wichtiges Thema. Deswegen haben wir für Sie fünf Tipps zur besseren IT-Security zusammengestellt.<br /><br />
'''1) Beginnen Sie jetzt'''<br /><br />
Imageschäden, Umsatzeinbußen, Verlust von Wettbewerbsvorteilen und Ausfall, Diebstahl oder Schädigung von Informationssystemen. Diese und weitere Folgen von digitalen IT-Angriffen nennt der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (bitkom) in seiner [https://www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Wirtschaftsschutzstudie-2018.html Wirtschaftsschutzstudie 2018]. Besonders anfällig für digitale Angriffe sind kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). 73% der Unternehmen in der Größe von 100 bis unter 500 Mitarbeitern waren laut der bitkom-Studie bisher von einem Angriff betroffen. Und 68% der Unternehmen mit 10 bis 99 Mitarbeitern. Grund genug also, dieses umfangreiche Thema nicht länger aufzuschieben, sondern sofort mit geeigneten Maßnahmen zu beginnen. Schließlich wird besonders der Verlust von personenbezogenen Daten spätestens seit der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung mit hohen Bußgeldern bestraft. Da die IT-Sicherheit viele Herausforderungen mit sich bringt, sind viele IT-Beauftragte unsicher. Jedoch ist keine Reaktion die schlechteste Reaktion. Beginnen Sie jetzt mit der Sicherstellung Ihrer Daten. Sollten Sie unsicher sein, ziehen Sie eine IT-Beratung hinzu.<br /><br />
'''2) Arbeiten Sie mit professionellen Beratern'''<br /><br />
Seit Inkrafttreten der DSGVO am 25. Mai 2018 ist die Datensicherheit in Unternehmen wichtiger denn je. Und die Herausforderungen betreffen nicht mehr nur die IT, sondern auch eine hohe Kompetenz an Rechtswissen. Welche Maßnahmen muss ich ergreifen? Wie kann ich diese Maßnahmen gesetzeskonform umsetzen? Welche Kosten kommen auf mich zu? Damit Ihre Daten sicher bleiben, empfehlen wir die Zusammenarbeit mit professionellen Partnern. Für aktuelle und zuverlässige Informationen rund um Ihre IT-Sicherheit, sollten Sie unbedingt einen erfahrenen IT-Dienstleister zu Rate ziehen. Außerdem können seriöse Netzwerke hilfreich sein, wie zum Beispiel die [https://www.allianz-fuer-cybersicherheit.de/Webs/ACS/DE/Home/home_node.html Allianz für Cybersicherheit]. <br /><br />


'''3) Schaffen Sie Bewusstsein'''<br /><br />
== 1. Jetzt beginnen ==
Nicht immer liegen Sicherheitslücken an fehlerhaften Systemen. Denn oft entstehen Schäden durch fehlendes Bewusstsein für den Umgang mit IT-Systemen und Daten. Alle Anwender sollten umfassend geschult sein. Und ein Verständnis dafür entwickeln, wo Gefahren drohen und wie diese schon vorher vermieden werden können. Auch hier lohnt es sich, externe Experten mit ins Boot zu holen. Zum Beispiel bietet das BSI bietet einen [https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Unternehmen-und-Organisationen/Standards-und-Zertifizierung/IT-Grundschutz/Zertifizierte-Informationssicherheit/IT-Grundschutzschulung/Online-Kurs-IT-Grundschutz/online-kurs-it-grundschutz_node.html Online Kurs zum Thema IT-Grundschutz] an. Zusätzlich sollten Sie einen Notfall-Plan erarbeiten. Ein solcher Plan ist Teil des Risikomanagements und beinhaltet konkrete Maßnahmen für den Fall einer Cyber-Attacke. <br /><br />
Imageschäden, Umsatzeinbußen, Verlust von Wettbewerbsvorteilen sowie Ausfall, Diebstahl oder Schädigung von Informationssystemen zählen zu den häufigsten Folgen digitaler Angriffe. Besonders anfällig sind kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) – laut der bitkom-Wirtschaftsschutzstudie 2018 war die Mehrheit der befragten Unternehmen bereits von Angriffen betroffen. Seit der EU-Datenschutz-Grundverordnung drohen zudem hohe Bußgelder beim Verlust personenbezogener Daten. Die schlechteste Reaktion ist keine Reaktion: Beginnen Sie jetzt mit geeigneten Maßnahmen und ziehen Sie im Zweifel eine IT-Beratung hinzu.
'''4) Beherrschen Sie die Basics'''<br /><br />
Auch kleine Schritte können zum Ziel führen. Ein sicheres Passwort und ein aktueller Virenscanner können schon viel zu einer besseren IT-Sicherheit beitragen.<br />
# Ein sicheres Passwort sollte lang sein und Sonderzeichen beinhalten. Außerdem sollte es nicht möglich sein, einen Zusammenhang zwischen Passwort und Benutzer herzustellen. Höhere Sicherheit entsteht durch die Zwei-Faktor-Authentisierung.<br>
# Ein aktueller Virenscanner gehört zur Standardausrüstung in jedem Unternehmen. In den gängigen Betriebssystemen ist dieser bereits integriert. Dennoch ist diese Maßnahme nur begleitend und garantiert keinen 100%-igen Schutz. Sie sollten außerdem eine leistungsstarke Firewall nutzen. Um vor allem für KMUs hohe Kosten zu vermeiden empfehlen wir [https://www.max-it.de/managed-services/opnsense-firewall/ die lizenzfreie Open Source Firewall OPNsense].<br /><br />
'''5) Sichern Sie Ihre Daten'''<br /><br />
Last but not least: die Datensicherung. Diese ist eine elementare Maßnahme zur Datensicherheit. Denn durch regelmäßige Sicherung können Sie auch im Falle eines Verlustes auf Ihre Daten als Backup zurückgreifen. <br /><br />
'''IT-Sicherheit das ganze Jahr über'''<br /><br />
Die IT-Sicherheit ist ein wichtiges Thema. Deswegen sind wir nicht nur während des European Cyber Security Month als kompetenter Ansprechpartner für Sie erreichbar. <br />
Sie möchten Ihre IT-Sicherheit in professionelle Hände geben?
Wir machen Ihnen gerne ein Angebot:<br />
[http://mailto:vertrieb@max-it.de vertrieb@max-it.de] <br />


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== 2. Mit professionellen Partnern arbeiten ==
[https://www.max-it.de/managed-services/opnsense-firewall/ Hier finden Sie weitere Informationen zu OPNsense>>]
IT-Sicherheit verbindet technische Fragen mit rechtlichen Anforderungen (u. a. aus der DSGVO): Welche Maßnahmen sind nötig, wie werden sie gesetzeskonform umgesetzt, welche Kosten entstehen? Ein erfahrener IT-Dienstleister liefert dafür verlässliche Antworten. Hilfreich sind zudem seriöse Netzwerke wie die [https://www.allianz-fuer-cybersicherheit.de/ Allianz für Cyber-Sicherheit] des BSI.


== 3. Bewusstsein schaffen ==
Viele Schäden entstehen nicht durch fehlerhafte Systeme, sondern durch fehlendes Bewusstsein im Umgang mit IT und Daten. Alle Anwenderinnen und Anwender sollten geschult sein und erkennen, wo Gefahren drohen und wie sie sich vermeiden lassen. Das [https://www.bsi.bund.de/ BSI] bietet dazu Grundschutz-Schulungen an. Ergänzend gehört ein Notfallplan als Teil des Risikomanagements dazu, der konkrete Schritte für den Ernstfall festlegt.


== 4. Die Basics beherrschen ==
Schon einfache Maßnahmen erhöhen die Sicherheit spürbar:
# '''Sichere Passwörter:''' lang, mit Sonderzeichen, ohne erkennbaren Bezug zur Person. Deutlich mehr Schutz bietet die Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA).
# '''Aktueller Virenschutz und Firewall:''' Virenschutz ist Standard, aber nur begleitend und kein 100-prozentiger Schutz. Ergänzend gehört eine leistungsfähige Firewall dazu – für KMU bietet sich die lizenzkostenfreie Open-Source-Firewall [https://www.max-it.de/it-services/opnsense/ OPNsense] an.


== 5. Daten sichern ==
Die regelmäßige Datensicherung ist eine elementare Schutzmaßnahme: Nur mit einem funktionierenden Backup lässt sich nach einem Vorfall zuverlässig auf die Daten zurückgreifen. Wichtig sind getestete Wiederherstellungen und – als Schutz vor Ransomware – vom Netz getrennte bzw. unveränderbare Sicherungen.


[[Kategorie: IT-Security]]
== Unterstützung von m.a.x. it ==
Sie möchten Ihre IT-Sicherheit in professionelle Hände geben? m.a.x. it begleitet Sie mit umfassenden [https://www.max-it.de/it-services/cybersecurity/ Cybersecurity-Services] – von der Analyse über Firewall und Monitoring bis zum laufenden Betrieb.
 
== Links und Quellen ==
* [https://www.enisa.europa.eu/topics/cyber-hygiene/european-cybersecurity-month ENISA – European Cyber Security Month]
* [https://www.bsi.bund.de/ Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)]
* [https://www.allianz-fuer-cybersicherheit.de/ Allianz für Cyber-Sicherheit]
* [https://www.max-it.de/it-services/cybersecurity/ m.a.x. it – Cybersecurity-Services]
 
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[[Kategorie:IT-Security]]

Aktuelle Version vom 15. September 2026, 12:17 Uhr

Cyber-Angriffe treffen gerade kleine und mittelständische Unternehmen häufig – dabei lässt sich das Sicherheitsniveau schon mit einigen grundlegenden Maßnahmen deutlich anheben. m.a.x. it hat fünf praxisnahe Tipps für bessere IT-Sicherheit zusammengestellt. Sie eignen sich als Einstieg und als Checkliste, unabhängig vom European Cyber Security Month, der jährlich im Oktober stattfindet.

1. Jetzt beginnen

Imageschäden, Umsatzeinbußen, Verlust von Wettbewerbsvorteilen sowie Ausfall, Diebstahl oder Schädigung von Informationssystemen zählen zu den häufigsten Folgen digitaler Angriffe. Besonders anfällig sind kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) – laut der bitkom-Wirtschaftsschutzstudie 2018 war die Mehrheit der befragten Unternehmen bereits von Angriffen betroffen. Seit der EU-Datenschutz-Grundverordnung drohen zudem hohe Bußgelder beim Verlust personenbezogener Daten. Die schlechteste Reaktion ist keine Reaktion: Beginnen Sie jetzt mit geeigneten Maßnahmen und ziehen Sie im Zweifel eine IT-Beratung hinzu.

2. Mit professionellen Partnern arbeiten

IT-Sicherheit verbindet technische Fragen mit rechtlichen Anforderungen (u. a. aus der DSGVO): Welche Maßnahmen sind nötig, wie werden sie gesetzeskonform umgesetzt, welche Kosten entstehen? Ein erfahrener IT-Dienstleister liefert dafür verlässliche Antworten. Hilfreich sind zudem seriöse Netzwerke wie die Allianz für Cyber-Sicherheit des BSI.

3. Bewusstsein schaffen

Viele Schäden entstehen nicht durch fehlerhafte Systeme, sondern durch fehlendes Bewusstsein im Umgang mit IT und Daten. Alle Anwenderinnen und Anwender sollten geschult sein und erkennen, wo Gefahren drohen und wie sie sich vermeiden lassen. Das BSI bietet dazu Grundschutz-Schulungen an. Ergänzend gehört ein Notfallplan als Teil des Risikomanagements dazu, der konkrete Schritte für den Ernstfall festlegt.

4. Die Basics beherrschen

Schon einfache Maßnahmen erhöhen die Sicherheit spürbar:

  1. Sichere Passwörter: lang, mit Sonderzeichen, ohne erkennbaren Bezug zur Person. Deutlich mehr Schutz bietet die Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA).
  2. Aktueller Virenschutz und Firewall: Virenschutz ist Standard, aber nur begleitend und kein 100-prozentiger Schutz. Ergänzend gehört eine leistungsfähige Firewall dazu – für KMU bietet sich die lizenzkostenfreie Open-Source-Firewall OPNsense an.

5. Daten sichern

Die regelmäßige Datensicherung ist eine elementare Schutzmaßnahme: Nur mit einem funktionierenden Backup lässt sich nach einem Vorfall zuverlässig auf die Daten zurückgreifen. Wichtig sind getestete Wiederherstellungen und – als Schutz vor Ransomware – vom Netz getrennte bzw. unveränderbare Sicherungen.

Unterstützung von m.a.x. it

Sie möchten Ihre IT-Sicherheit in professionelle Hände geben? m.a.x. it begleitet Sie mit umfassenden Cybersecurity-Services – von der Analyse über Firewall und Monitoring bis zum laufenden Betrieb.

Links und Quellen


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